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Programmpunkt:

Hamburgweiter Blutspendedienst mit mobilen Blutspendeeinheiten als hoheitliche Aufgabe

Was wir wollen

 

In Hamburg leben etwa 1,25 Millionen Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahre. Täglich gebraucht werden eigentlich ca. 500 Blutkonserven, doch an manchen Tagen wird die notwendige Menge nicht erreicht und muss aus dem Umland angefordert werden, wo Blutkonserven ebenfalls ein knappes Gut sind. Allein das UKE benötigt 40.000 Blutkonserven im Jahr, also 110 täglich.

Um die Versorgungslage zu verbessern möchten wir:

  • Anschaffung von 300 speziell ausgerüsteten elektrischen Kleinbussen als Blutspende-Mobile bis Mitte 2026. Sie sollen flexibel und günstig an die Blutspendedienste vermietet werden.
     
  • Anschubprogramm für die Ausbildung und die Personalkosten für zusätzliche Fachkräfte für die ersten 12 Monate, und für Werbekampagnen im gleichen Zeitraum.

 

Warum wir das wollen

 

Warum spenden so wenige Menschen ihr Blut, damit wir alle im Falle eines Unfalls oder einer OP sicherer sind?

Ein wichtiger Grund ist, dass die Spende in einem hygienischen, vorbereiteten Umfeld unter fachkundiger Betreuung ablaufen muss. Die Spende selbst braucht auch eine gewisse Zeit, ungefähr 45 Minuten. Deshalb gibt es Termine, an denen die Spender zur vereinbarten Zeit an bestimmte Orte kommen müssen. Das allein ist schon eine Hürde, besonders für Berufstätige, die ja im passenden Alter sind.
Es wurden schon gute Erfahrungen mit mobilen Spendebussen gemacht, sowie mit Spendeterminen in großen Firmen, daher liegt es auf der Hand, dass etwas mehr Bequemlichkeit für die Spender eine sinnvolle Lösung sein kann. Es gibt schon einige wenige ausgebaute Großbusse oder LKW für Blutspenden, jedoch werden für ihren Einsatz Fahrer mit entsprechender Fahrausbildung und immer auch ein großer Parkplatz benötigt, der vorher organisiert werden muss. Um es einfach und flexibel zu halten sind Kleinbusse besser geeignet, auch wenn jeweils immer nur ein Spender darin Platz findet.

So könnten prinzipiell täglich etwa 1.000 zusätzliche Blutspenden eingesammelt werden, welche auch bei Abgabe an andere Kommunen natürlich Einnahmen bringen und den Aufwand gegenfinanzieren.

Hamburg darf keine Stadt sein, in der Menschen sterben müssten, weil die Bürger zu wenig Blut spenden!
Und wegen der zu erwartenden Zunahme von Wetterkatastrophen sollte die Stadt auf Ereignisse mit vielen Verletzten einfach besser vorbereitet sein.

 

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