Programmpunkt:
Zukunftsfähige Nachverdichtung der Stadt anhand eines langfristigen städtebaulichen Konzepts
Was wir wollen
Hamburg ist zwar eine Großstadt, aber die Fläche ist dennoch begrenzt, was besonders am mangelnden und teuren Wohnraum für viele Bürger zu spüren ist.
Doch die Menschen brauchen auch Grünflächen, Wälder, Parks und eine belebte Natur für ein gutes Stadtleben. Es muss beides gehen - Wohnen und Grünflächen gleichzeitig auf einer begrenzten Fläche. Deshalb setzen wir uns für eine sinnvolle und umsichtige Nachverdichtung ein:
- Schaffung von zusätzlichem Wohnraum durch Aufstockung von Bestandsgebäuden
- Transformation von aufgegebenen Bürogebäuden zu Wohnraum, speziell für Wohngemeinschaften
- Einrichtung einer Vorsorge-Stadtplanungsabteilung, welche vorsorglich große gewerblich genutzte Gebäude auf ihre Eignung prüft, später als Wohngebäude umgebaut werden zu können. Das Ziel ist es, vorbereitete Pläne für den Fall zu haben dass diese Gebäude von ihren Besitzern oder Mietern verlassen werden und leer stehen. Mit fertigen Plänen und Gutachten kann sehr viel schneller entschieden und gehandelt werden.
- Förderung von Mehrgenerationen-Wohnprojekten in Kombination mit Flächen für Dienstleister rund um Pflege- und Betreuungsdienstleistungen für Senioren und Familien.
Warum wir das wollen
Wir finden, dass Hamburg noch viel Potenzial hat für guten Wohnraum, wenn man es pragmatisch und gesamtgesellschaftlich angeht.
Die Gewohnheiten der 1970er Jahre in Bezug auf Wohnen, sollten im Hamburg 2025 kein Kriterium mehr sein, welches gutes Wohnen in einer Großstadt definiert. Familien sind tendenziell kleiner, es gibt viele Singles und ebenso auch viele Senioren mit Bedarf nach angepasstem Wohnraum.
Wir glauben, dass es geht, mehr Menschen UND mehr Wohnqualität gleichzeitig unterzubringen, wenn kluge Konzepte nicht von alten Zöpfen und Denkverboten aufgehalten werden.
Und natürlich finden wir, dass es besser ist bereits versiegelte Flächen intensiver zu nutzen, statt gesunden Boden neu zu versiegeln. Allein schon wegen der zu erwartenden Starkregenkatastrophen, Stichwort Schwammstadt.