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Programmpunkt:

Förderung von barrierefreien Neubauten

Was wir wollen

 

Dass die Zahl der der Senioren und auch der sogenannten "Hochbetagten" steigt, ist keine Neuigkeit und grundsätzlich ist es wunderbar, dass Menschen in Deutschland relativ alt werden können, verglichen mit anderen Orten auf unserem Planeten. Allerdings benötigen viele Menschen im Alter deutliche Erleichterungen, um gesundheitliche Probleme oder einfach die schwindenden Kräfte auszugleichen.

In Bezug auf das Wohnen sollte alles barrierefrei umgesetzt sein, besonders im Bad, aber natürlich auch Treppen, Türen, Küche usw., damit die Menschen möglichst lange gesund bleiben und keine Leistungen des ohnehin stets überlasteten Pflegesystems benötigen.

Deshalb fordern wir:

  • Hamburg braucht eine Quote und Umsetzungsvorgaben für barrierefreien Wohnraum bei allen Mietneubauten. Die Quote soll in Abständen von 10 Jahren an die dann aktuelle Erhebung der akuten und zukünftigen Altersverteilung in der Bevölkerung angepasst werden. Derzeit müsste die Quote somit 40 % betragen.
     
  • Für sozialen Wohnungsbau soll die Quote 1,5 Mal so hoch sein, wie sie generell festgesetzt wird, weil weniger wohlhabende Menschen statistisch bereits früher Krankheiten und Einschränkungen erleben, als solche, die eine Sozialwohnung gar nicht nötig haben.
     
  • Neuer Wohnraum, der nicht barrierefrei gebaut wird, muss in seinem Grunddesign so gestaltet sein, dass ein nachträglicher Umbau für Barrierefreiheit einfach und kostengünstig ist.

 

Warum wir das wollen

 

Eine barrierefrei gestaltete Wohnung, oder auch ein Haus, ist für Menschen ohne körperliche Einschränkungen lediglich ästethisch eventuell weniger interessant, aber auch sie können problemlos darin leben. Für Menschen mit Bedarf hingegen muss schlichtweg die verfügbare Menge solchen Wohnraums steigen, deshalb sollte es zukünftig der neue Standard werden, so zu bauen.

Da solche Veränderungen aber viele Auswirkungen auf alle wirtschaftlichen Bau-Beteiligten bringen, wie z.B. Baumaterialhersteller und umsetzende Gewerke, favorisieren wir eine transparente und verlässliche Veränderung in Schritten, die zwar groß, aber nicht zu groß für die Wirtschaft sein werden.

Denn viele von uns, die sich heute noch zu den Jungen oder mindestens nicht zu den Alten zählen, werden selbst in wenigen Jahrzehnten darauf angewiesen sein und sich darüber freuen, dass wir für eine Verbesserung des Angebots gesorgt haben werden.

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