14.08.2010: Kreisparteitag ÖDP Altona
Wahl eines neuen Vorstands.
11 Uhr
Interessenten sind Herzlich Willkommen!
Ort steht noch nicht fest.
Die ödp steht für den Erhalt des gegliederten Schulsystems, fordert aber eine größtmögliche Durchlässigkeit. Ziel ist die Weiterentwicklung der vorhandenen Stärken und die Beseitigung vorhandener Schwächen im bisherigen System.
Bildung soll sich durch „Lernen mit allen Sinnen“ auszeichnen. Ziel bleibt eine an Humboldts Ideal ausgerichtete Ausbildung einer allgemein gebildeten und sittlich verantwortlichen Persönlichkeit. Schule dient der Persönlichkeitsbildung und ist nicht unmittelbar an ökonomischen Interessen ausgerichtet.
Die ödp tritt für eine sechsjährige Grundschule ohne Sitzenbleiben ein. Ein Zentralabitur mit Wahlmöglichkeiten für Prüfer und Schüler soll nach 12 oder 13 Jahren erreicht werden, was die Schüler selbst entscheiden können sollen. Die ödp tritt für kurze Wege zu den Schulen ein. Längere Schulwege belasten die Schülerinnen und Schüler und schädigen die Umwelt. Wesentlich ist die Reduzierung der Klassenstärke auf maximal 25. Die regulären Lehrkräfte sollen durch sozialpädagogisch ausgebildetes Fachpersonal unterstützt werden, um Erziehungsdefizite auszugleichen und lernschwächere Schüler gezielt zu fördern.
Besondere Bedeutung mißt die ödp der Überprüfung deutscher Sprachkenntnisse bereits im Vorschulalter bei. Die kindgerechte Vermittlung guter Kenntnisse der deutschen Sprache durch dafür ausgebildetes Personal mit besserer Bezahlung muß möglichst gleiche Startchancen bei Schuleintritt sicherstellen, indem Sprachmängel bei Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern so weit wie möglich behoben und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund gezielt gefördert werden.
Quelle: ödp-Flyer „Bildung fürs Leben“, PM ödp Baden-Württemberg